Voreinstellungen in Adobe InDesign – Teil 3: Benutzeroberfläche

In dem Register Benutzeroberfläche der Voreinstellungen von Adobe InDesign kann ich das Handling des Interfaces von InDesign regeln.

Voreinstellungen in Adobe InDesign – Teil 3: Benutzeroberfläche

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Im ersten Block der Optionen für Cursor und Gesten gibt es vier Voreinstellungsoptionen:

Das Feld Quickinfo unter den Optionen für Cursor und Gesten gibt an, ob im Mouseover spezifische Informationen zum jeweiligen Werkzeug oder Bedienfeld, bei dem sich die Maus gerade befindet, angezeigt werden sollen. Wer InDesign bereits im Schlaf zu bedienen weiß, kann im Programm auch gern ohne Quickinfos arbeiten. Alle anderen sollten die Quickinfos als nettes Gimmick verstehen, die Werkzeuge und Bedienfelder mit der richtigen Bezeichnung und Funktion sowie – soweit vorhanden – dem zugehörigen Shortcut zu erlernen. Selbst im Voreinstellungen-Dialog finde ich eine Quickinfo bei der Checkbox Andocken des schwebenden Dokumentfensters ermöglichen.

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Die Checkbox Beim Platzieren Miniaturen einblenden sollte aktiviert bleiben. Wenn ich über das Menü Datei>Platzieren (Strg+D) Texte oder Bilder in mein Dokument einfüge, erscheint ein Miniaturbild des einzufügenden Bildes bzw. ein Vorschautext des zu platzierenden Textes. Das ergibt vor allem Sinn, wenn ich gleich mehrere Elemente in mein Dokument einfügen möchte. So zeigt mir die Miniatur immer an, welches das aktuell zu platzierende Bild vom Platzierstapel ist.

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Die aktivierte Checkbox Transformationswerte anzeigen sorgt dafür, dass ich beim Transformieren von Rahmen immer den aktuellen Wert angezeigt bekomme. Beim Skalieren sehe ich demnach die Abmessungen des Objekts, beim Drehen den Winkel, etc.

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Die Checkbox für Multitouch-Gesten ist speziell für Anwender von Multitouch-Mäusen gedacht. Bisher gibt es die Magic Mouse für den Apple. Auch Microsoft hat bereits 2009 eine Multitouch-Mouse vorgestellt, mit der über Gesten und Fingerbewegungen im Dokument navigiert werden kann. Die Checkbox ist somit nur für Anwender mit einer Multitouch-Maus interessant.

In diesem Video – hochgeladen auf Youtube von watchTechNews – werden die Features der Apple Magic Mouse vorgestellt:

Im zweiten Block für die Bedienfelder gibt es fünf Voreinstellungsoptionen.

Das Feld Verschiebbares Werkzeugbedienfeld enthält drei Voreinstellungen für die Standardansicht meines Werkzeugbedienfeldes: Eine Zeile, Eine Spalte oder Zwei Spalten. Die Standardansicht ist immer eine Sache des persönlichen Geschmacks. Ich mag es zweispaltig, daher aktiviere ich diese Voreinstellung. Über den kleinen Doppelpfeil im Werkzeugbedienfeld kann ich diese Einstellung auch temporär verändern.

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Die Checkbox Bedienfelder automatisch auf Symbole minimieren ist standardmäßig deaktiviert. Und das hat Sinn. Denn: Aktiviere ich die Checkbox, so wird mit Klick in mein Dokumentfenster das zuvor aktivierte Bedienfeld auf die Symbolgröße minimiert. Das nervt schon nach kurzer Zeit!

Die Voreinstellung Ausgeblendete Bedienfelder automatisch anzeigen ist wichtig, wenn ich die Bedienfelder über die Tab-Taste ausblende. Gehe ich dann mit der Maus an den Dokumentrand, blenden sich die Bedienfelder automatisch wieder temporär ein. Nach meinem Geschmack dauert mir der Mausweg plus die eine Sekunde, bis die Bedienfelder wieder auftauchen, ein wenig zu lang. Wenn ich schnelle Änderungen in einem Bedienfeld vornehmen möchte, erscheint mir ein erneutes Tab-Drücken als der schnellere Weg. Die Checkbox kann daher deaktiviert werden, muss aber natürlich nicht. Anmerkung des Autors: In der Version CS 5.5 unter Windows scheint es ein Problem mit dieser Funktion zu geben. Ganz gleich, ob die Checkbox aktiviert ist oder nicht, ich muss die Tab-Taste zum Einblenden der Bedienfelder betätigen.

Wenn ich die Checkbox Dokumente als Registerkarten öffnen deaktiviere, öffnen sich neue Dokumente schwebend in InDesign. Diese schwebenden Dokumente kann ich dann bei Bedarf noch in die Registerleiste via Drag & Drop hineinziehen. Ich finde es sinnvoll, wenn ein Dokument sogleich als Registerkarte geöffnet wird. Daher kann diese Voreinstellung so bleiben.

Voreinstellungen in Adobe InDesign – Teil 3: Benutzeroberfläche

Die Checkbox Andocken des schwebenden Dokumentfensters ermöglichen regelt, ob ich ein schwebendes Dokumentfenster in der Registerleiste andocken kann oder nicht. Für PC-User ist diese Voreinstellungsmöglichkeit völlig unsinnig. Bei Mac-User ist sie vielleicht sinnvoll, weil diese die Registerleiste, wie sie PC-User kennen, nicht haben. Dort werden die Dokumentfenster als Registerkarte zu einem “Hauptdokument” angedockt. Und dieses Andocken kann mit der Checkbox Andocken des schwebenden Dokumentfensters ermöglichen aktiviert oder deaktiviert werden.

Im Optionen-Feld kann ich Einstellungen für das Verschieben von Bildelementen vornehmen. Je nach Hardwareausstattung kann es sinnvoll sein, beim Anwenden des Hand-Werkzeugs (über Alt+Leertaste) auf die Qualität beim Verschieben der Ansicht zu verzichten. Habe ich einen leistungsstarken Rechner, sollte ich die höhere Qualität bei der Anwendung des Hand-Werkzeugs belassen, damit Texte und Bilder nicht ausgegraut werden. Die Reglerposition in der Mitte graut Bilder aus, die Position links Text und Bilder beim Verschieben mit dem Hand-Werkzeug.

Die Dynamische Bildschirmaktualisierung regelt die Ansicht des verdeckten Bildbereichs in einem Rahmen, sofern ich das in dem Rahmen befindliche Bild mit dem Direktauswahlwerkzeug transformiere. Mit der aktivierten Option Sofort zeigt sich der verdeckte Bildbereich mit leichter Transparenz. Bei der Option Verzögert wird dieser verzögert eingeblendet, bei Nie bleibt der verdeckte Bildbereich vollständig verdeckt und wird nur durch den braunen Rahmen in seiner Begrenzung kenntlich.

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